Häufige Fragen

Fragen zum Coaching
Coaching ist eine professionelle Begleitung und persönliche Unterstützung durch einen Coach, um die berufliche oder private Zukunft zu planen, persönlich unangenehme Situationen zu verbessern und erstrebenswerte Ziele zu erreichen. Coaching ist eine durch einen Coach begleitete Form der Selbstreflexion in einem geschützten Rahmen.
Der Coach gibt keinen inhaltlichen oder fachlichen Rat. Er trainiert keine Fähigkeiten, Talente oder Wissen. Coaching ist keine Supervision und bewertet auch nicht. Und vor allem: Coaching ist keine Therapie, diese wird nur von zugelassenen Ärzten oder Therapeuten angeboten.
Coaching lebt von der vertrauensvollen Beziehung zwischen Coach und Klient. Wichtig sind hier die gegenseitige Wertschätzung und Motivation. Das kostenfreie telefonische Erstgespräch zeigt, ob die Voraussetzungen hierfür gegeben sind. Hier ist auch Raum für Fragen und ob Ihr Coach einen kompetenten Eindruck auf Sie macht. Bei Zweifeln kann das Coaching jederzeit von beiden Seiten abgebrochen werden.
Coaching unterstützt beruflich in Karrierefragen, bei Stellenwechsel, im Betriebsklima oder wenn Arbeitsprozesse optimiert werden sollen. Im privaten Kontext hilft Coaching, mit sich selbst neu umzugehen, einen stimmigen Umgang mit Familie und Freunden zu pflegen, neue Impulse in die Beziehung zu geben. Allgemein ist Coaching in Konflikt- und Krisensituationen hilfreich, verbessert die eigene Motivation, das Zeit- und Selbstmanagement, die soziale Kompetenz und die Lebensgestaltung.
Typische Coaching-Themen entstehen meistens aus dem beruflichen und privaten Umfeld. Wenn sie immer wieder auftauchen, können sie belastend werden. Ein Coaching kann dann helfen, die alten Schleifen zu verlassen und neue Wege zu gehen. Oft zielen Coachings auf Verbesserung der Beziehung, Aufwertung des eigenen Ichs, Balance zwischen beruflichen und privaten Bedürfnissen, sinnvollen Umgang mit Zeit, Klärungen mit Mitarbeitern und Vorgesetzten, Impulse für die Alltagsgestaltung.
Nach einem Erstgespräch werden die Ziele des Klienten in einer Auftragsklärung vertraglich festgeschrieben. In den weiteren Sitzungen werden diese Coachingziele direkt oder online vertieft und durch gezielte Fragen, Methoden und Tools unterstützt. Der Coach gestaltet den gesamten Coaching-Prozess nachvollziehbar und transparent. Im Abschluss geht der Blick auf die gemeinsam zurückgelegte Wegstrecke und die eingetretenen Veränderungen.
Wenn ein Klient seine aktuelle Situation genau beschreiben kann, lassen sich ebenso genau Ziele formulieren. Kein Muss, da auch ein erstes Gespräch viel sichtbar machen kann. Das Hauptanliegen im Coaching hat im Blick, bestehende Probleme, Blockaden und persönliche Anliegen in kurzer Zeit zu Entlastung und zu lohnenden Lösungen zu bringen.
Ja. Es ist sogar wahrscheinlich, dass sich im laufenden Prozess Bedürfnisse und Wünsche verändern. Allein das Arbeiten an Ihrer aktuellen Situation entfaltet eine Dynamik, die unmittelbare Auswirkungen auf Ihre Entwicklung hat. Vor allem Ihre Perspektive auf Ihr Anliegen und Ihr Umfeld verändert sich - das Coaching geht direkt darauf ein und öffnet den Blick für nächste Schritte.
Coaching braucht einen guten Rahmen. In meinen Räumen sitzen wir uns entspannt gegenüber, gern dabei Kaffee, Tee, Wasser. Wir können aber auch bei einem Spaziergang unter freiem Himmel mit Ihren Themen in Kontakt kommen. Oder Sie bleiben in Ihrem Umfeld und wir gehen online in Kontakt. Geben Sie mir Ihre Wünsche für das Setting im Erstgespräch durch - wir finden, was Sie brauchen.
Dann schicken Sie mir direkt eine E-Mail an post@haeberlin.de oder melden Sie sich unter 030 - 66301512. Ich freue mich, Sie und Ihr Anliegen kennen zu lernen.
Fragen zur Mediation
Die Mediation ist ein hilfreiches Instrument in der Lösung von Konflikten. Sie ist im Mediationsgesetz verankert und wird als ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren definiert, bei dem die Konfliktparteien mithilfe eines Mediators freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung des Konflikts anstreben.
Mediation bewertet und beurteilt nicht und sucht nicht nach Schuldigen. Sie macht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Beteiligten sichtbar und öffnet neue Perspektiven. Bisher harte Positionen werden durch Bedürfnisse ersetzt. Das Ergebnis sind tragfähige Lösungen, die den Bedürfnissen aller Beteiligten gerecht werden und denen sie zustimmen können - verbindliche Grundlage für einen zukünftigen konstruktiven Umgang miteinander.
Die Mediation braucht die vertrauensvolle Beziehung zwischen dem Mediator und den Medianden. Wichtig sind hier die gegenseitige Wertschätzung und beiderseitige Kooperation. Im telefonischen Erstgespräch lässt sich meist herausfinden, ob die Voraussetzungen hierfür gegeben sind. Hier ist auch Raum für Fragen, ob Ihr Mediator einen kompetenten Eindruck auf Sie macht. Bei Zweifeln kann die Mediation jederzeit von beiden Seiten abgebrochen werden.
Mediation erspart vor allem ein Gerichtsverfahren, das mit erheblichem Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist. Eine Mediation ist im Verfahren schlank, im Ablauf zügig, im Aufwand deutlich günstiger als ein Prozess, dazu streng vertraulich und diskret. Die Beteiligten haben Entscheidungsfreiheit und Verantwortung. Es werden nur Vereinbarungen getroffen, mit denen sie im Sinne einer Win-Win-Situation einverstanden sind.
Nein. Und das macht die Mediation so attraktiv. Anders als in anderen Konfliktlösungsverfahren (Schlichtung, Schieds- oder Gerichtsverfahren) bewertet Mediation die Konfliktpartner nicht. Es gibt keine Opfer und keine Täter, keine Frage nach Schuld, kein Richtig oder Falsch. Mediation schaut auf die Ursachen des Konflikts, macht sie sichtbar und verstehbar. Damit wird der Weg zu Lösungen frei, die auf die Bedürfnisse und Interessen aller Beteiligten abgestimmt sind. Das Ergebnis wird von den Beteiligten mit Unterstützung des Mediators erarbeitet und getragen, also nicht in Form eines Urteils oder Schiedsspruchs von außen vorgegeben.
Eine Mediation ist klar strukturiert und im Ablauf an das Mediationsgesetz gebunden. Zunächst klärt der Mediator die Anliegen der Beteiligten, steckt auf dieser Grundlage den Rahmen ab und führt durch das Gespräch. Die Hintergründe des Konflikts werden betrachtet: Welche Gefühle, Bedürfnisse, Werte und Überzeugungen stehen im Raum? Wo gibt es Unterschiede, wo gibt es möglicherweise Gemeinsamkeiten? Die gewonnene Klarheit bildet die Grundlage für die Gestaltung des zukünftigen Miteinanders. Gemeinsam werden Optionen erarbeitet und fließen in einer Lösung zusammen, die von allen getragen wird. Am Ziel wird diese Lösung in einem Vertrag festgeschrieben, der Verbindlichkeit für die Zukunft hat.
Je detaillierter Sie Ihren Konflikt beschreiben können, desto effizienter lässt sich die Mediation gestalten. Als Hilfe einige Fragen, die Sie im Vorfeld vielleicht schon beantworten können: Wie ist der Konflikt entstanden? Was haben Sie wahrgenommen und beobachtet? Welche Gefühle verbinden Sie mit Ihrem Konflikt und was lösen diese in Ihnen aus? Welchen Einfluss hat der Streit auf Ihre aktuelle Situation? Welche Konsequenzen könnte der Streit für Sie haben? Was benötigen Sie, damit der Konflikt keinen Einfluss mehr auf Ihre weitere Zusammenarbeit, Ihren künftigen Umgang miteinander oder auf Ihre Zukunft haben wird? Welche persönlichen Ziele und Strategien bringen Sie in die Mediation ein? Zu welchen Kompromissen wären Sie bereit, was ist für Sie verhandelbar?
Ja, zum Beispiel bringen die Konfliktparteien oder äußere Faktoren eine unerwartete Veränderung in die Mediation. Dieser Rumpelstilzcheneffekt kann den Ablauf spontan ändern. Hier ist die souveräne Steuerung und Flexibilität des Mediators gefordert, um den Mediationsprozess entsprechend anzupassen. Auch die Konfliktparteien müssen bereit sein, auf plötzliche Veränderungen angemessen einzugehen.
In einem geschützten Rahmen. Das meint vor allem an einem neutralen Ort, der einen 'Heimvorteil' der Beteiligten ausschließt. In meinen Räumen lässt sich eine Mediation entspannt durchführen, gern dabei Kaffee, Tee, Wasser. Geben Sie mir Ihre Wünsche für das Setting im Erstgespräch durch - wir finden, was Sie brauchen.
Die Mediation kann bei einer Vielzahl von Konflikten eingesetzt werden, sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. Grundsätzlich eignet sie sich für alle Konflikte, bei denen die Konfliktparteien bereit sind, miteinander im Gespräch zu bleiben und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Diese Bereitschaft ist für das Verfahren eine Grundvoraussetzung.
Dann schicken Sie mir direkt eine E-Mail an post@haeberlin.de oder melden Sie sich unter 030 - 66301512. Danke!